"Ich zeige wenig und sage alles"
Egon Marc Lövith
Temporäre Ausstellung
Egon Marc Lövith, 1923 in Cluj/Klausenburg/Kolozsvár im heutigen Rumänien geboren, hat sich im Rahmen seines künstlerischen Werkes als Maler, Graphiker und Bildhauer immer wieder mit den Erfahrungen aus dem ungarischen Arbeitslager und den Außenlagern des Konzentrationslagers Dachau auseinandergesetzt. Im Jahr 2000 erwarb die KZ-Gedenkstätte Dachau 34 Arbeiten, die in eindringlicher, fast plakativer Bildsprache ihre Wirkung auf die Betrachter ausüben. Dieser Bilderzyklus formuliert für Egon Marc Lövith die "Essenz der Shoah". Die Bilder irritieren in einem Widerspruch zwischen Dargestelltem und oft leuchtender Farbigkeit, die jedoch Löviths Erinnerung an die frühen Jahre in Mexiko widerspiegelt. Zudem verbinden sich in den Kompositionen die Reflexion auf das selbst Erlittene und die Unfassbarkeit der später zur Kenntnis gelangten Tatsachen. Egon Marc Lövith lebt und arbeitet als freier Künstler in Cluj.
Ausstellungseröffnung
Donnerstag, den 18. Mai 2006, 18.30 Uhr
Ausstellungsraum der KZ-Gedenkstätte Dachau
Es sprechen:
- Barbara Distel
Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau - Mihai Botorog
Generalkonsul von Rumänien - n. n.
Stadt München, Kulturreferat - Michaela Haibl
Ausstellungskuratorin
Musik:
Birgit Spanhel, Violoncello
Lulu Wang, Akkordeon
Öffnungszeiten:
Vom 19. Mai bis 30. September 2006 im Ausstellungsraum der KZ-Gedenkstätte Dachau.
- Dienstag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr
- Samstag und Sonntag 10.00 bis 15.00 Uhr
Eine fundierte Begleitung durch die Ausstellung bieten wir gerne an.