Sonderausstellung über einen Zeitzeugen und Künstler
"Ich male nur für mich." Max Mannheimer – ben jakov
Anlässlich des 90. Geburtstages von Max Mannheimer widmet die KZ-Gedenkstätte Dachau ihm die Ausstellung „ "Ich male nur für mich." Max Mannheimer – ben jakov“. Im Mittelpunkt stehen Biografie und Wirken des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer, der als ben jakov künstlerisch tätig ist. Die Eröffnung findet am 11. Februar um 18.30 Uhr im Kinosaal der KZ-Gedenkstätte Dachau statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt kostenlos. Die Ausstellung ist bis 14. April in der Gedenkstätte zu sehen, am 13. April wird im Besucherzentrum der Ausstellungskatalog präsentiert.
Max Mannheimer wurde in Neutitschein (Novy Jicin) in der Tschechoslowakei geboren und lebt heute in der Nähe von München. Fast seine gesamte Familie wurde in Auschwitz ermordet, er selbst überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz und Dachau. Als Zeitzeuge und Vermittler engagiert sich Max Mannheimer seit vielen Jahren für die Erinnerung an die Verbrechen in der NS-Zeit. Seine Vermittlungsarbeit und seine Kunst sind Teil der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen schmerzhaften Vergangenheit.
Die Ausstellung ist vom 12. Februar bis zum 14. April 2010 in der KZ-Gedenkstätte Dachau zu sehen.
KZ-Gedenkstätte Dachau
Alte Römerstraße 75
85221 Dachau
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an gesetzlichen Feiertagen 9 bis 17 Uhr.
Die Ausstellung wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.
Vergangene Ausstellungsprojekte 2005-2009
Die Ausstellungen wurden durch die freundliche Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München ermöglicht.
- ich sehe die Lichter der Stadt, ich sehe sie aus
- Solly Ganor - Das Andere Leben. Die jüdischen Kinder von Kovno 1941 – 1945
- Zeit - Raum - Beziehung. Menschen und Dinge im Konzentrationslager
- Lager-Tarock (Boris Kobe)
- Ich zeige wenig und sage alles (Egon Marc Lövith)
- Music und Dachau (Anton Zoran Music)