Hanna Mandel: "Beim Gehen ensteht der Weg"

Buch: Beim Gehen entsteht der Weg
Einladung zur Buchpräsentation

Hanna Mandels Lebenserinnerungen berichten von jüdischem Leben in Europa vor der NS-Zeit, vom Leben und Sterben im KZ, vor allem aber auch vom Weiterleben in der Nachkriegszeit und im Deutschland der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Norbert Reck ließ sich von Hanna Mandel in ihrem Wohnzimmer die Geschichte/n ihres Lebens erzählen. Ihre Erinnerungen, im Wortlaut dokumentiert, sind lebhaft, facettenreich, von verblüffender Präzision und voller Lebensklugheit.

Hanna Mandel
"Beim Gehen ensteht der Weg"
Gespräche über das Leben vor und nach Auschwitz
Aufgezeichnet von Norbert Reck, erschienen im Argument Verlag Ariadne 2008.

Buchpräsentation am Mittwoch, den 26. November 2008, um 19.30 Uhr an der KZ-Gedenkstätte Dachau.

Eine Veranstaltung auf Einladung der KZ-Gedenkstätte Dachau und des Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V.

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Lesung Lea Fleischmann

Sonntag, 9. November 2008, 20 Uhr
Stadtbücherei Dachau, Münchner Straße 7a

Als Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, wurde Lea Fleischmann in einem Lager für Displaced Persons bei Ulm geboren. Sie studierte in Frankfurt am Main Pädagogik und Psychologie und arbeitete von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst. 1979 gab sie ihren Job als Studienrätin auf und wanderte mit zwei Kindern nach Israel aus. In Jerusalem entdeckte sie das Judentum für sich und lernte Hebräisch, um die Tora lesen zu können. Inzwischen ist ihr Israel zur spirituellen Heimat geworden. 1992 richtete sie eine kulturelle Begegnungsstätte ein, die 2001 aufgrund der zweiten Intifada geschlossen werden musste. Sie lebt heute in Jerusalem.

In Kooperation Dachauer Forum e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Dachau
Eintritt frei!

Gedenkfeier zur Pogromnacht am 9. November 1938

Foto von Kurt Treitel
Samstag, 8. November 2008, 18 Uhr
im Rathausfoyer Dachau

In der Nacht vom 9. November 1938 verübten die Nationalsozialisten im ganzen Reich den schlimmsten Pogrom seit Menschengedenken. Mehr als 10.000 Juden wurden in kürzester Zeit unter brutalen Bedingungen in das KZ Dachau gesperrt. Auch die Juden in Dachau waren mit ihren Familien der Repression ausgesetzt und wurden schließlich vertrieben. Sechs jüdische Dachauer Bürger wurden später in Konzentrationslagern ermordet.

Auf Einladung der Stadt Dachau spricht der Zeitzeuge Kurt Treitel (London) bei der diesjährigen Gedenkfeier. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier wird ein Gespräch von Kurt Treitel mit jungen Dachauer Stadträtinnen und Stadträten stehen. 1922 in Berlin geboren, hat Kurt Treitel lebhafte Erinnerungen an das Novemberpogrom 1938. Er erlebte es in Berlin und wurde daraufhin mit einem Kindertransport am 21.3.1939 nach England gebracht, zusammen mit seinem jüngeren Bruder Günter. Nach Kriegsbeginn wurde Treitel von Juli bis Ende Oktober 1940 als "enemy alien" auf der Isle of Man interniert.

Programm
  1. Ansprache des Oberbürgermeisters der Stadt Dachau, Peter Bürgel
  2. Kurt Treitel im Gespräch mit den Dachauer Stadträtinnen und Stadträten Luise Krispenz, Florian Hartmann und Florian Schiller
  3. Kranzniederlegung an der Gedenktafel vor dem Rathaus und Schweigeminute zum Gedenken

Veranstalter: Stadt Dachau (Abteilung für Kultur und Zeitgeschichte) in Zusammenarbeit mit: Dachauer Forum e.V., Evangelische Versöhnungskirche, Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V., Jugendgästehaus Dachau, KZ-Gedenkstätte Dachau, Lagergemeinschaft Dachau, Verein Zum Beispiel Dachau.

Diskussion und Gedenkveranstaltung der DGB-Jugend

Plakat der DGB-Jugend zur Gedenkveranstaltung

Die DGB-Jugend erinnert nunmehr seit 56 Jahren an das Novemberpogrom. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 markiert den Übergang von Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden zur systematischen Verfolgung, die in den Holocaust mündete. Zum Gedenken an dieses Ereignis wird von der DGB-Jugend in diesem Jahr am 8. November 2008 die Diskussionsrunde "Schöner Leben ohne Nazis" sowie die Gedenkfeier an die Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet.

Programm
Samstag, den 8. November 2008

13.00 Uhr: Diskussion "Schöner Leben ohne Nazis" - Gemeinsam gegen Rechtsextremismus
Mit Wolfgang Veiglhuber (DGB-Bildungswerk), Martin Windisch (Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus), Friedbert Mühldorfer (VVN) und Robert Andreasch (AIDA)
Ort: Jugendgästehaus Dachau
Roßwachtstraße 15
85221 Dachau

15.00 Uhr: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus anlässlich der Pogromnacht von 1938
Ort: KZ-Gedenkstätte Dachau
Gemeinsamer Gang vom ehemaligen Appellplatz zum Krematorium und Kranzniederlegung
Begrüßung: Mario Patuzzi, DGB-Bezirksjugendsekretär
Gedenkrede: Dr. Barbara Distel, ehemalige Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die Veranstaltung wird gegen 16.30 Uhr beendet sein.

Kontakt:
DGB-Bezirk Bayern, Abt. Jugend
Tel.: 089-51700-225
E-Mail: info@dgb-jugend-by.de
Homepage: www.dgb-jugend-by.de

Topographie des Nationalsozialismus – das künftige NS-Dokumentationszentrum

Veranstaltungsprogramm im Rahmen des 850. Stadtgeburtstags von München

Das NS-Dokumentationszentrum München, das in den nächsten Jahren am Königsplatz entsteht, wird als historisch-politischer Lernort die Auseinandersetzung mit Geschichte und Nachwirkungen des Nationalsozialismus sowie mit der Rolle der Stadt als ehemaliger "Hauptstadt der Bewegung" fördern. Der Projektstart im Jahr des 850. Münchner Stadtgeburtstags bildet den Anlass für ein umfangreiches zweitägiges Veranstaltungsprogramm, das am 5./6. September 2008 in Verbindung mit Institutionen in der Nachbarschaft des geplanten Zentrums sowie der KZ Gedenkstätte Dachau stattfindet.

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26. Internationale Jugendbegegnung

Internationale Jugendbegegnung
2. bis 15. August 2008

Seit 1983 findet in Dachau jeden Sommer die Internationale Jugendbegegnung statt. Sie wurde von jungen Menschen aus Dachau und Umgebung gegründet. Jugendliche aus verschiedenen Ländern beschäftigen sich dort mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus und heutigen Formen von Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung. Am Ort des früheren Konzentrationslagers suchen sie gemeinsam nach Antworten auf Fragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Darüber hinaus wird ein vielfältiges Programm für interessierte Gäste angeboten.
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Weitere Informationen zur Anmeldung können über die Homepage der Internationalen Jugendbegegnung abgerufen werden.

Barbara Distel zu Ehren

Internationales Symposium "Dachau / München – Ort und Erinnerung"

Die Gründung des KZ Dachau im März 1933 – am Anfang der Entstehung eines Lageruniversums, das wenige Jahre später fast ganz Europa umspannte – war die unmittelbare Folge der Machtübernahme der nationalsozialistischen Partei, die in München entstanden war und hier ihr kultisches und organisatorisches Zentrum hatte.
Die Wechselbeziehung der Erinnerungsorte Dachau und München, jüngere Ergebnisse der KZ-Forschung und die Perspektiven des Umgangs mit Orten der Erinnerung an die NS-Diktatur bilden den Gegenstand des internationalen Symposiums am 19. Juli 2008, mit dem die langjährige Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Dr. Barbara Distel, gewürdigt werden soll.

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Gedenkfeier am ehemaligen "SS-Schießplatz Hebertshausen"

Kugelfang am ehemaligen 'SS-Schießplatz Hebertshausen'

Zum 67. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion (22. Juni 1941) findet am 22. Juni 2008 eine Gedenkfeier am Gelände des ehemaligen "SS-Schießplatz Hebertshausen" statt. Darüber hinaus wird im Anschluss an die Veranstaltung im Seminarraum der KZ-Gedenkstätte Dr. Dieter Pohl einen Vortrag zum Thema "Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche Militärbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941-1944." halten.

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Tagung: "Transnationale Gedenkkultur"

Tagung Transnationale Gedenkkultur 2008

Vom 6. bis 8. Juni 2008 veranstaltet die KZ-Gedenkstätte Dachau in Kooperation mit dem Comité International de Dachau die Tagung "Transnationale Gedenkkultur an der KZ-Gedenkstätte Dachau. Internationale Opferzeugnisse und ihre Tradierung für zukünftige Generationen".

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Download

Zeitzeugengespräch

Teaser Zeitzeugengespräch
Uri Chanoch, Solly Ganor, Zvi Katz, Abba Naor und Karl Rom

Überlebende des Ghettos Kaunas und der Konzentrationslager Landsberg und Kaufering

Moderation: Dr. h.c. Barbara Distel, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau

5. Mai 2008, 20.00 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universiät München
Kleine Aula (Raum A 120)
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

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63. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

Plakat Befreiungsfeier 2008

Am Sonntag, den 4. Mai 2008, haben an der KZ-Gedenkstätte Dachau die Gedenkfeiern zum 63. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau stattgefunden:

  • 9.30 Uhr Russisch-orthodoxer Gottesdienst
  • 9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Karmel Kloster
  • 10.00 Uhr Gedenkfeier des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern
  • 10.45 Uhr Gedenkveranstaltung des Comité International de Dachau
    • Gedenken vor dem Krematorium
    • Marsch zum Appellplatz
    • Ansprachen vor dem Internationalen Mahnmal
    • Kranzniederlegungen
  • 12.30 Uhr Gedenkstunde am ehemaligen "SS-Schießplatz Hebertshausen"
  • 12.30 Uhr Tag der Begegnung und 10 Jahre Jugendgästehaus Dachau (Roßwachtstraße 15) auf Einladung des "Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V." und der "Lagergemeinschaft Dachau e.V." für ehemalige Häftlinge, ihre Angehörigen und interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gedenkfeier.

Ausstellungseröffnung

Solly Ganor
Solly Ganor - Das Andere Leben.
Die jüdischen Kinder von Kovno 1941 – 1945

Am 3. Mai 2008, 19.00 Uhr, wird in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Ausstellung "Solly Ganor – Das andere Leben. Die jüdischen Kinder von Kovno 1941 – 1945" eröffnet.

"Das andere Leben" lautet der Titel der deutschen Ausgabe des Buches von Solly Ganor, in dem er von seiner Kindheit, von seinem Leben und Überleben im Ghetto Kaunas und in nationalsozialistischen Konzentrationslagern berichtet.
Die in der Ausstellung gezeigten Fotos bezeugen jenes »andere Leben« und stellen die Orte der Verfolgung und Entrechtung vor.

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Buchvorstellung: "Pädagogik und Gedenkkultur"

Buchvorstellung Pädagogik und Gedenkkultur

Am Mittwoch, den 2. April 2008, wird an der KZ-Gedenkstätte Dachau das Buch "Pädagogik und Gedenkkultur. Bildungsarbeit an NS-Gedenkorten zur Wissensvermittlung, Opfergedenken und Menschenrechtserziehung. Praxisfelder, Konzepte und Methoden in Bayern" von seiner Autorin Annette Eberle vorgestellt.

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Vortrag und Zeitzeugenberichte

Foto von Albert Lörcher und Hans Heiss
Albert Lörcher und Hans Heiss
Der Ort des Terrors
Vor 75 Jahren wurde das KZ Dachau errichtet

Mittwoch, 12. März 2008, 19 Uhr
Große Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München

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Lesung mit Anja Tuckermann

Buchcover
"Denk nicht, wir bleiben hier!"
Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner

Am Montag, den 25. Februar 2008, wird Anja Tuckermann, Autorin des Buches "Denk nicht, wir bleiben hier! Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner", für eine Lesung und ein Gespräch an die KZ-Gedenkstätte Dachau kommen.

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27. Januar 2008, 19.00 Uhr

Portrait von Uri Chanoch

Zeitzeugengespräch mit Uri Chanoch
zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
im Rathausfoyer, Dachau

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Matinee der Dachauer Hefte

Sonntag, den 20. Januar 2008, 11.00 Uhr

in der Seidlvilla, München

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Außerdem