Exkursion: Weg des Erinnerns

Italienische Gedächtniskapelle "Regina Pacis" auf dem KZ-Ehrenfriedhof Dachau-Leitenberg; Foto: Privat. Archiv KZ-Gedenkstätte Dachau

In der an Dachau angrenzenden Gemeinde Hebertshausen befindet sich ein Schießplatz, der für die SS dort während des Bestehens des Konzentrationslagers eingerichtet wurde. Hier wurden etwa 4.000 Kriegsgefangene der sowjetischen Armee in den Jahren 1941/1942 ermordet.

Der Rundgang vor Ort beschäftigt sich sowohl mit den historischen Geschehnissen als auch mit der Geschichte des
Erinnerungsortes nach 1945 und der fortdauernden Diskussion um eine würdige Neugestaltung dieses Gedenkortes.

Auf dem Leitenberg befinden sich die Gräber von etwa 7.400 Toten des Konzentrationslagers Dachau, die dort in den letzten Kriegsmonaten und kurz nach der Befreiung angelegt wurden. Nach einem internationalen Skandal um eine Vernachlässigung der Gräber entstand 1949 ein KZ-Ehrenfriedhof. Die Führung vor Ort geht auf die letzten Kriegsmonate im Lager und die Erinnerungsgeschichte des Ortes von 1945 bis heute ein.

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