Exkursion: Gedenkorte in der Umgebung der KZ-Gedenkstaette: Ehemaliger SS-Schießplatz bei Hebertshausen und KZ-Friedhof Leitenberg

Italienische Gedächtniskapelle "Regina Pacis" auf dem KZ-Ehrenfriedhof Dachau-Leitenberg
Italienische Gedächtniskapelle "Regina Pacis" auf dem KZ-Ehrenfriedhof Dachau-Leitenberg; Foto: Privat. Archiv KZ-Gedenkstätte Dachau

Samstag, 23.06.2012, 14.00–16.30 Uhr
Referentin: Kerstin Schwenke, Referentin der KZ-Gedenkstätte Dachau
Treffpunkt: Parkplatz am ehemaligen SS-Schießplatz bei Hebertshausen (Freisinger Straße), eigenes Fahrzeug oder Fahrrad benötigt
Kosten: 3 Euro

In der an Dachau angrenzenden Gemeinde Hebertshausen befindet sich ein Schießplatz, der für die SS dort während des Bestehens des Konzentrationslagers eingerichtet wurde. Hier wurden etwa 4000 Kriegsgefangene der sowjetischen Armee in den Jahren 1941/1942 ermordet. Der Rundgang vor Ort beschäftigt sich sowohl mit den historischen Geschehnissen als auch mit der Geschichte des Erinnerungsortes nach 1945 und der fortdauernden Diskussion um eine würdige Neugestaltung dieses Gedenkortes.
Auf dem Leitenberg befinden sich die Gräber von etwa 7400 Toten des Konzentrationslagers Dachau, die dort in den letzten Kriegsmonaten und kurz nach der Befreiung angelegt wurden. Nach einem internationalen Skandal um die Vernachlässigung der Gräber wurde 1949 ein KZ-Ehrenfriedhof angelegt. Die Führung vor Ort geht auf die letzten Kriegsmonate im Lager und die Erinnerungsgeschichte des Ortes von 1945 bis heute ein.

 

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