7. Dachauer Zeitzeugengespräch mit Izhak Akermann

Am Mittwoch, 20. Juni 2012, führt die Gedenkstätte ihre Veranstaltungsreihe „Dachauer Zeitzeugengespräche“ mit Izhak Akermann aus Israel fort.

Izhak Akermann wird Ende 1927 in Danzig als Sohn polnisch-jüdischer Eltern geboren. Kurz nach Kriegsbeginn erlebt er gemeinsam mit seiner Familie die Deportation, später die Ghettoisierung in Radom/Polen. 1942 wird ein Großteil der Familie Akermanns ins Vernichtungslager Treblinka deportiert. Izhak Akermann bleibt bis 1944 in Radom in den dortigen Arbeitslagern zur Zwangsarbeit. Später wird er in die Lager Vaihingen und Unterriexingen transportiert. Anfang April 1945 kommt er entkräftet und schwer krank im Konzentrationslager Dachau an. Die Befreiung wenige Wochen später erlebt er – zu schwach um aufzustehen – in der Baracke. Die nächsten eineinhalb Jahre verbringt er in Kliniken.  

 Beginn des Zeitzeugengesprächs ist um 19 Uhr im Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei.

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