75. Jahrestag der Pogromnacht / Gedenken mit Zeitzeugengespräch

Zahava Kohns Eltern waren frühzeitig aus Nazi-Deutschland über Holland nach Palästina ausgewandert, wo 1935 Tochter Zahava geboren wurde. Da die Mutter das Klima nicht vertrug, kehrte die junge Familie 1937 nach Amsterdam zurück. Mit dem Überfall Deutschlands auf die Niederlande begann 1940 die Verfolgung. Im Mai 1943 wurde die Familie ins KZ Westerbork verschleppt und im Januar 1944 ins KZ Bergen-Belsen. Wie durch ein Wunder überlebte Zahava die KZ-Haft und wurde im April 1945 in Biberach von französischen Truppen befreit. 1946 zog die Familie wieder nach Amsterdam. 1958 ging Zahava nach London, wo sie 1963 mit Ralph Kohn eine Familie gründete und heute lebt.

Die musikalische Gestaltung mit Werken verfolgter und verfemter jüdischer Komponisten übernimmt Bogusława Hubisz-Sielska (Bratsche) von der Musikakademie in Krakau.

Veranstalter: Trägerkreis Pogromnachtgedenken in Dachau

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