Zeitzeugengespräch mit Marko Feingold anlässlich des 75. Jahrestags der Novemberpogrome

Nach einer Einführung durch die Gedenkstättenleiterin, Dr. Gabriele Hammermann, wird Dr. Andrea Riedle, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung, die Moderation des Gespräches übernehmen.

Marko Feingold, geb. am 28. Mai 1913, erlebte die sogenannte „Reichskristallnacht“ in Warschau. 1939 wurde er  in Prag festgenommen, inhaftiert und schließlich in das KZ Auschwitz  deportiert. Über die Konzentrationslager Neuengamme und Dachau kam er schließlich 1941 ins KZ Buchenwald, wo er bis zur Befreiung interniert war. Nach dem Krieg ließ er sich in Salzburg nieder und eröffnete ein Modegeschäft. Nach seiner Pensionierung 1977 wurde Feingold Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg und übernahm 1979  deren Vorsitz. Als Zeitzeuge in Schulen und Pfarrgemeinden setzt sich Marko Feingold aktiv für die Erinnerung an den Holocaust ein.


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