Die ersten Verhaftungen in Dachau

Angehörige der Dachauer Ortsgruppe der KPD – Kommunistische Partei Deutschlands – waren die ersten Opfer der Verhaftungsaktion am 10. März 1933. Die Widerstandskämpfer Franz Klein, Anton Mang und Hans Moosrainer stehen unter Angabe des Datums 10. März 1933 am Anfang der Zugangsliste des Amtsgerichts Dachau.

Nina Schiffner schildert anhand der Biografien ihrer Großväter Franz Klein und Anton Mang die  Umstände ihrer Internierung, die Haftbedingungen der ersten Jahre 1933–1934 im Konzentrationslager Dachau sowie die Zeit nach ihrer Entlassung. Dabei wird deutlich, dass die Kommunisten – sofern sie zwischen 1933 und 1945 in den Lagern nicht ermordet wurden – nach der Befreiung ins gesellschaftliche Abseits gedrängt wurden, obwohl sie einen bedeutenden Anteil am Widerstand gegen den Nationalsozialismus hatten und deshalb dem Terror und der Willkür des Naziregimes
ausgesetzt waren.

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