Dokumentarfilm "Pizza in Auschwitz"

Am Sonntag, 1. Februar 2015, laden die KZ-Gedenkstätte Dachau, das Max-Mannheimer-Studienzentrum und das Filmmuseum München zur dritten Filmvorführung der Filmreihe „Vergessen kann man das nie. Das ist unmöglich“ ein. Gezeigt wird der Film „Pizza in Auschwitz“ im Filmmuseum der Stadt München, St. Jakobs-Platz 1.

Beginn der Veranstaltung ist um 17.30 Uhr, der Eintritt beträgt 4 € (3 € für Mitglieder des MFZ). An Anschluss an den Film findet ein Gespräch statt.

Wir freuen uns, dass Danny Chanoch anwesend sein wird.

Der Dokumentarfilm des israelischen Filmemachers Moshe Zimmerman schildert eine Reise in die Vergangenheit des
über 70-jährigen Danny Chanoch, dessen Leben vom Holocaust geprägt ist.
Chanoch überlebte fünf Konzentrationslager, unter anderem Kaufering, ein Außenlager des KZ Dachau. Als 12jähriger wurde er in Mauthausen befreit. Mehrfach besucht Danny Chanoch ehemalige Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Es dauert jedoch lange, ehe er seine erwachsenen Kinder Miri und Sagi dazu bewegen kann, gemeinsam mit ihm die Orte seiner Kindheit und Auschwitz-Birkenau aufzusuchen.
Dort will er den lange gehegten Wunsch verwirklichen und mit seinen Kindern eine Nacht im ehemaligen Konzentrationslager verbringen. Während sie alle in einer der Baracken Pizza essen, die Miri in der nahe gelegenen Stadt Os´wiecim (Auschwitz) gekauft hat, kommt es zur Konfrontation zwischen dem Vater und seinen Kindern, die zugleich von schwarzem Humor und großem Schmerz erfüllt ist.
Der Film stellt gängige Vorstellungen davon, wie sich Überlebende verhalten mit seinem offensiven, konfrontativen und oftmals witzigen Umgang mit dem Holocaust radikal in Frage.

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