Sonderausstellung - Internationales Mahnmal von Nandor Glid

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge eröffnet die KZ-Gedenkstätte Dachau am 1. Mai eine Sonderausstellung zur Entstehungsgeschichte des Internationalen Mahnmals von Nandor Glid. Die Errichtung des Mahnmals im Jahr 1968 am ehemaligen Appellplatz ging auf die Initiative des Comité Internationale de Dachau zurück. Die länderübergreifende Vereinigung der KZ-Überlebenden hatte sich für das Projekt mit großem Engagement über viele Jahre hinweg eingesetzt.

In der Sonderausstellung wird der Frage nachgegangen, wie sich die Mitglieder des CID in den 1950er und 1960er Jahren ein angemessenes Mahnmal vorstellten. Welche Aspekte der Geschichte des KZ Dachau sollten hervorgehoben werden? An welche Opfergruppen wollten die Mitglieder des CID erinnern und an welche nicht? Welche künstlerischen Mittel bevorzugten sie zur Vermittlung ihrer Botschaft?



Programm

1. Mai 2015, 11.00 Uhr
Kinoraum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Begrüßung und Einführung
Dr. Gabriele Hammermann
Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau

Grußworte
Pieter Dietz de Loos
Präsident des CID

Stadtrat Marian Offman
in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter, Landeshauptstadt München

Gespräch (in englischer Sprache)
mit Daniel und Gabriel Glid, Belgrad, über ihren Vater Nandor Glid

Moderation: Dr. Andrea Riedle, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung der KZ-Gedenkstätte und Projektleiterin des Sonderausstellungsprojekts

Im Anschluss
Besichtigung der Ausstellung im Sonderausstellungsraum

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