Themenführung: Georg Elser

Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe. Adolf Hitler, dem der Anschlag gegolten hatte, war ihr nur knapp entkommen. Noch am selben Abend wurde der Königsbronner Schreiner Johann Georg Elser beim Versuch in die Schweiz zu fliehen festgenommen. Er gestand schließlich die Tat.
Im Februar 1945 wurde Elser nach Dachau verschleppt, wo er als „Sonderhäftling“ unter dem Decknamen „Eller“ im Bunker untergebracht war. Am 9. April 1945, wenige Wochen vor der Befreiung des KZ Dachau, wurde Georg Elser ermordet. Schon während des Krieges gab es Gerüchte, Elsers Attentat sei ein von der NS-Führung inszenierter Anschlag gewesen. Auch nach dem Krieg hielten sich viele Verleumdungen.
In der historischen Forschung fand die Tat kaum Beachtung. Neben der Biografie von Georg Elser wird während des Rundgangs auch der Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit ihm thematisiert werden.

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