Dachauer Zeitzeugengespräch mit János Forgács

Janós Forgács kommt am 15. Februar 1928 in der ungarischen Stadt Gödöllö in der Nähe von Budapest zur Welt. Gemeinsam mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und seinem elfjährigen Bruder wird er von dort am 14. Juni 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Seine Stiefmutter und sein Bruder werden sofort ermordet; von seinem Vater wird er getrennt und sieht auch ihn nie wieder.

Kurz vor Eintreffen der Roten Armee in Auschwitz wird János Forgács in das Konzentrationslager Dachau transportiert. Am 28. Januar 1945 kommt er völlig erschöpft in dem überfüllten Lager an und muss erneut Zwangsarbeit leisten. Anfang Mai wird er schließlich auf dem Todesmarsch von Dachau nach Tirol von amerikanischen Soldaten befreit.

Heute lebt János Forgács in Budapest, nachdem er 39 Jahre als Elektroingenieur gearbeitet hat. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Das "Dachauer Zeitzeugengespräch" mit János Forgács am 13. Dezember 2016 beginnt um 19 Uhr im Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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