Themenrundgang: Mehr als Gottesdienste - die Kirchen in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Rundgang zu den religiösen Erinnerungsorten

Die Initiative für die Errichtung religiöser Bauten auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau ging zumeist von Überlebenden aus. Im nördlichen Bereich des früheren Häftlingslagers entstanden in Abstimmung mit dem Internationalen Dachau-Komitee (CID) drei „Orte der Meditation“: Die Katholische Todesangst-Christi-Kapelle 1960, die Evangelische Versöhnungskirche und die Jüdische Gedenkstätte 1967. Unmittelbar hinter der Mauer liegt das 1964 geweihte Karmelitinnenkloster Heilig Blut. Am Übergang zum Krematorium kam 1995 noch die Russisch-Orthodoxe Auferstehungskapelle hinzu.

Bei dem Rundgang geht es um die Entstehungsgeschichte und Architektur dieser Bauwerke, aber auch um aktuelle kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Zurück