Sonderausstellung: Das Internationale Mahnmal von Nandor Glid

Eines der ersten Dinge, die man erblickt, wenn man heute durch das Tor am Jourhaus das ehemalige Häftlingslager betreten hat, ist das Internationale Mahnmal am ehemaligen Appellplatz. Mit der Gründung der Gedenkstätte im Jahr 1965 schrieb das Comité International de Dachau, das internationale Häftlingskomitee, einen Wettbewerb für die Errichtung eines Mahnmals aus. Diesen gewann der jugoslawische Künstler Nandor Glid. Die Umsetzung des Entwurfs wurde 1968 eingeweiht.

Trotz der starken Präsenz des Internationalen Mahnmals auf dem Gelände ist das Wissen über das Monument und seinem Künstler Nandor Glid gering. Auch die Dauerausstellung der Gedenkstätte liefert nur einige grundlegende Informationen zum Mahnmal. Eine Sonderausstellung soll helfen, diese Defizite zu beseitigen und die Entstehungsgeschichte des Mahnmals historisch, kunsthistorisch und erinnerungskulturell zu verorten.

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