Angebote für Angehörige der Bundeswehr

RundgangPlus für Angehörige der Bundeswehr

Führungen über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau vermitteln einen grundlegenden Einblick in die Geschichte des Konzentrationslagers und seiner Nachgeschichte. Ziel des dreistündigen RundgangPlus ist es, vorhandenes Vorwissen einzuordnen und militärhistorische Bezüge in Bezug auf die Geschichte des KZ Dachau aufzugreifen. Beispiele dafür sind der Einsatz von Zwangsarbeiten in KZ-Außenlagern für die Rüstungsindustrie, wehrmedizinische Versuche im KZ Dachau oder die Befreiung des Lagers durch die US-Armee. Der Dialog zwischen Referent/-in und den Teilnehmenden bildet einen festen Bestandteil des Rundgangs. So erhalten die Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit, diesen mit ihren Fragen und Interessen aktiv mitzugestalten.

  • max. 30 Teilnehmer/-innen
  • Dauer: 3 Stunden
  • Kosten: 100 Euro

Ob Sie die KZ-Gedenkstätte Dachau in Ausgehuniform oder in Zivil besuchen, können Sie selbst entscheiden. Diskutieren Sie Auswirkungen auf die Gruppendynamik und mögliche Reaktionen anderer Besucher gegebenenfalls mit Ihrer Gruppe. Bitte kommen Sie nicht im Flecktarn und achten Sie darauf, dass Kleidung und Schuhe dem Wetter entsprechend gewählt werden.

Für nähere Informationen und  für die Buchung des RundgangPlus kontaktieren Sie bitte die Buchungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau oder nutzen unser Buchungsformular.

Workshop „Diskriminierung. Past. Present? Not tomorrow!"

Wie können Rassismus und Diskriminierung überwunden werden?

Ausgehend von dieser Fragestellung bietet der Workshop Soldatinnen und Soldaten einen Einblick in Ausgrenzungs- und Diskriminierungsmechanismen während des Nationalsozialismus. Sie setzen sich intensiv mit der NS-Zeit und dem Holocaust sowie Kontinuitäten von Diskriminierungen in der Gegenwart auseinander. Gemeinsam entwickeln sie Handlungsmöglichkeiten, um sich aktiv gegen (Alltags-)Rassismus und Diskriminierung einsetzen zu können. Ein weiteres Ziel des Workshops ist, ein kritisches und reflektierendes Denken über die Kontinuitäten von Rassismus und Diskriminierung zu fördern.

Nach einem ausführlichen Einstieg in das Thema schließt sich ein Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte an, der sich mit den Kontinuitäten von Rassismus und Diskriminierung von der NS-Zeit bis heute beschäftigt. In der anschließenden Vertiefungseinheit setzen sich Soldatinnen und Soldaten intensiv mit dem Phänomen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit auseinander.

  • max. 30 Teilnehmer/-innen
  • Dauer: 6 Stunden (inklusive 1 Stunde Mittagspause).
  • Kosten: 110 Euro

Ob Sie die KZ-Gedenkstätte Dachau in Ausgehuniform oder in Zivil besuchen, können Sie selbst entscheiden. Diskutieren Sie Auswirkungen auf die Gruppendynamik und mögliche Reaktionen anderer Besucher gegebenenfalls mit Ihrer Gruppe. Bitte kommen Sie nicht im Flecktarn und achten Sie darauf, dass Kleidung und Schuhe dem Wetter entsprechend gewählt werden.

Für nähere Informationen zum Workshop und zur Buchungsanfrage wenden Sie sich an Wiebke Siemsglüß, Bildungsabteilung.

Zeitzeugengespräche

Auf Wunsch und bei Verfügbarkeit besteht die Möglichkeit, den RundgangPlus mit einem Zeitzeugengespräch zu kombinieren. Die Zeitzeugengespräche mit Abba Naor können in Präsenz oder online stattfinden.

Bei Interesse wenden Sie sich an Wiebke Siemsglüß, Bildungsabteilung.

Projekt „Bundeswehr erinnert“

Die Bildungsformate für Angehörige der Bundeswehr entstanden zwischen 2020 und 2022 im Rahmen des Projekts „Bundeswehr erinnert“, das Teil des Förderprogramms „Jugend erinnert“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) war.