80 Jahre Novemberpogrome

Am 9. November 1938 begannen im Deutschen Reich die Novemberpogrome, die den Beginn des Holocausts bedeuteten. Die Nationalsozialisten zündeten Synagogen an, zerstörten jüdische Geschäfte und verhafteten zu Tausenden jüdische Mitbürger. In das Konzentrationslager Dachau wurden insgesamt fast 11.000 jüdische Männer eingeliefert. Die SS erpresste und misshandelte sie, um sie zur Aufgabe ihres Vermögens und zur Emigration zu zwingen.

Unter Ihnen befanden sich auch Kurt Landauer, Hermann Fuld, David Ludwig Bloch und Walter Solmitz. An vier Stationen in der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Dachau stellen Referent/-innen der Gedenkstätte am 9. November 2018 zwischen 10 und 15 Uhr ihre Biographie vor.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Eine Kurzinformation mit Standortangaben ist am Veranstaltungstag an der Information im Besucherzentrum erhältlich.

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