KZ-Gedenkstätte Dachau

Luftaufnahme von der Gedenkstätte, 1969.
Luftaufnahme von der Gedenkstätte, 1969.

Die KZ-Gedenkstätte Dachau entstand im Jahr 1965 auf Grund der Initiative Überlebender des Konzentrationslagers Dachau, die sich bereits 1955 im wieder gegründeten Comité International de Dachau (CID) zusammengeschlossen hatten, um für die Errichtung der Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Häftlingslagers zu kämpfen. Die Umgestaltung des Ortes zu einer Gedenkstätte wurde 1968 mit der Einweihung des Internationalen Mahnmals am Appellplatz abgeschlossen. Die Bayerische Regierung und das Comité International de Dachau hatten zuvor einen Vertrag geschlossen, der die zukünftige gemeinsame Verantwortung für die Gedenkstätte festschrieb.

In den Jahren 1996-2003 wurde im Rahmen einer Neukonzeption eine neue Dokumentationsausstellung erschaffen, die unter dem Leitmotiv "Der Weg der Häftlinge" steht.

Seit 2003 hat die "Stiftung Bayerische Gedenkstätten" die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg übernommen. Ziel der Stiftung ist, "die Gedenkstätten als Zeugen für die Verbrechen des Nationalsozialismus, als Orte der Erinnerung an die Leiden der Opfer und als Lernorte für künftige Generationen zu erhalten und zu gestalten, die darauf bezogene geschichtliche Forschung zu unterstützen und dazu beizutragen, dass das Wissen über das historische Geschehen im Bewusstsein der Menschen wachgehalten wird" (Art. 2, Absatz 1. Gedenkstättenstiftungsgesetz).