Themenrundgang

Sinti und Roma im KZ Dachau

 |  14.03.2026  | 14:00—16:30

Kranzniederlegung am Internationalen Mahnmal vor Beginn des Hungerstreiks deutscher Sinti auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau (4. April 1980).

Kranzniederlegung am Internationalen Mahnmal vor Beginn des Hungerstreiks deutscher Sinti auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau (4. April 1980).

Ab 1938 wurden Sinti und Roma in größerer Zahl in das KZ Dachau verschleppt. Hier standen sie in der Hierarchie der Häftlingsgesellschaft oft weit unten und wurden beispielsweise besonders harten Arbeitskommandos zugeteilt. Auch nach 1945 hatten Angehörige dieser Gruppe oft weiterhin mit Diskriminierung zu kämpfen.

Anhand von zahlreichen biografischen Beispielen wird die Geschichte einer lange vergessenen Verfolgtengruppe erzählt.
Die KZ-Gedenkstätte bietet diesen Rundgang anlässlich des Gedenkens an die Deportation der Münchner Sinti und Roma am 13. März 1943 und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus an (www.stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr).

Referentin     Wiebke Siemsglüß,  Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung     Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.

Treffpunkt     Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Teilnehmer/-innen     max. 30 Teilnehmende

Kosten     4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person

Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
Das Angebot ist nicht geeignet für Personen unter 13 Jahren.