Politische Häftlinge im Konzentrationslager Dachau
September 14, 2013 2:00 p.m.Die ersten Häftlinge des KZ Dachau waren "Politische" aktive Gegner nationalsozialistischer Politik. Der Rundgang thematisiert das Schicksal dieser Häftlingsgruppe.
Die ersten Häftlinge des KZ Dachau waren "Politische" aktive Gegner nationalsozialistischer Politik. Der Rundgang thematisiert das Schicksal dieser Häftlingsgruppe.
Die heimlich im KZ Dachau von Künstlern und Laien geschaffenen Zeichnungen lassen einen neuen Blickwinkel zu. Man blickt nicht mehr von der Gegenwart in die Vergangenheit.
Konkrete Taten der SS-Führer sollen ebenso beleuchtet werden wie die Handlungen der unteren SS-Dienstgrade. Auch Handlungsspielräume unterschiedlicher Täter werder aufgezeigt.
Was wusste die Dachauer Bevölkerung damals über das Konzentrationslager? Diese Frage und die politische Situation während den Zwischenkriegsjahren werden beleuchtet.
Die Vernichtung der Sinti und Roma während der NS-Zeit und der lange Kampf um die Anerkennung der Verfolgung werden im Zusammenhang mit dem KZ Dachau thematisiert.
1964 errichteten ehemalige Häftlinge auf dem Schießplatz der SS ein Mahmal für die Opfer. Das nun verwilderte Gelände des Gedenkortes Hebertshausen soll neu gestaltet werden.
Mit Hilfe von Auszügen heimlich geführter Tagebücher soll in diesem Themenrundgang ein besonderer Schwerpunkt auf die Aufzeichnungen von Zeitzeugen gelegt werden.
In den Wochen vor der Befreiung bestimmen chaotische Zustände und steigende Todeszahlen das KZ Dachau. Zudem wird die Situation direkt nach der Ankunft der Amerikaner beleuchtet.
585 Häftlinge sind namentlich bekannt, die als "Homosexuelle" im KZ Dachau registriert wurden. Sie wurden ab 1937 mit einem rosa Winkel gekennzeichnet.
Der Rundgang gibt – unter Berücksichtigung von Einzelbiografien – einen Überblick über das NS-Frauenbild und die Situation von Frauen in Konzentrationslagern.