Rundgang

Die Geschichte des KZ Dachau und der KZ-Gedenkstätte

 |  26.09.2026  | 11:30—13:00

Rekonstruierte Bewachungsanlage vor dem Zugang zum Krematoriumsbereich, 2017 (KZ-Gedenkstätte Dachau)

Der 2,5-stündige Rundgang wird einen Überblick über die Geschichte des KZ Dachau und seine Nachgeschichte vermitteln.

Am 22. März 1933 eröffnete das NS-Regime ein Konzentrationslager auf dem Areal der stillgelegten Königlich Bayerischen Pulver- und Munitionsfabrik Dachau. Die Haft- und Terrorstätte bestand zwölf Jahre. Mehr als 200.000 Gefangene aus über 40 Nationen waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter, Mord und den Folgen der KZ-Haft. Nach der Befreiung der Gefangenen durch Einheiten der US-Armee am 29. April 1945 nutzte die amerikanische Militärregierung das ehemalige Häftlingslager als Displaced Persons Camp. Ab Juli 1945 diente das Areal als Internierungslager für NS-Täter; 1948 richtete die Bayerische Staatsregierung dort ein Flüchtlingslager ein. Im Mai 1965 wurde die KZ-Gedenkstätte Dachau mit einer ersten Dokumentarausstellung eröffnet.

Im Rundgang wird auch die Biografie des gehörlosen KZ-Häftlings David Ludwig Bloch vorgestellt, welcher sich nach seiner KZ-Haft künstlerisch mit seinen traumatischen Erinnerungen auseinandergesetzt hat.

Der Rundgang wird in Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.


Referent:
Martina Henrici, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.

Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Teilnehmer/-innen: max. 30 Teilnehmende

Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person

Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
Das Angebot ist nicht geeignet für Personen unter 13 Jahren.