Themenrundgang

Medizin und Verbrechen – (Pseudo-)Wissenschaft im KZ Dachau

 |  26.09.2026  | 14:00—16:30

Steht man nun mit dem Rücken zum ehemaligen Wirtschaftsgebäude, befindet sich auf der rechten Seite der Pappelallee eine nachgebaute Baracke, die den früheren Standort des Krankenreviers markiert.

Blick auf den früheren Standort des Krankenreviers, 2017 (KZ-Gedenkstätte Dachau)

In diesem Rundgang wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Wissenschaft eine Mitverantwortung an den Verbrechen im KZ Dachau trägt. Dabei wird der Einfluss thematisiert, den pseudowissenschaftliche Überzeugungen und damalige wissenschaftliche Diskurse auf die Verfolgung der Opfer des KZ Dachau gehabt haben.

Besonders in den Fokus genommen wird die Rolle der Medizin in der Spätphase des Lagers: Ab 1942 wurden Hunderte von Häftlingen für Menschenversuche missbraucht und als „arbeitsunfähig“ gebrandmarkte Personen systematisch ermordet.

Referentin     Patricia Prieto-Soto, Mitarbeiter der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung     Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.

Treffpunkt     Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Teilnehmer/-innen     max. 30 Teilnehmende

Kosten     4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person

Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
Das Angebot ist nicht geeignet für Personen unter 13 Jahren.