Themenrundgang

Schwarze Häftlinge im KZ Dachau

 |  11.07.2026  | 14:00—16:30

Alfred Fahr aus Nieder-Olm, der auf diesem SS-Dokument mit der Rasse „Senegal“ klassifiziert wurde, war von 1943 bis 1945 aufgrund der Herkunft seines Vaters im KZ Dachau inhaftiert.

Alfred Fahr aus Nieder-Olm, der auf diesem SS-Dokument mit der Rasse „Senegal“ klassifiziert wurde, war von 1943 bis 1945 aufgrund der Herkunft seines Vaters im KZ Dachau inhaftiert.

Der Begriff „Schwarz“ wird oft als Selbstbezeichnung von Menschen afrikanischer und afro-diasporischer Herkunft, Menschen mit dunkler Hautfarbe und People of Color gewählt.

Im Rundgang wird anhand ausgewählter Biografien der Frage nachgegangen, warum Schwarze Menschen in das KZ Dachau verschleppt wurden und wie ihre Situation während der NS-Zeit generell und in Konzentrationslagern im Speziellen ausgesehen hat. Sie wurden im KZ nicht in einer speziellen Häftlingskategorie erfasst, waren dem Rassismus der SS jedoch schonungslos ausgesetzt.

Referent     Thomas Wagner, Rundgangsreferent an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung     Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.

Treffpunkt     Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Teilnehmer/-innen     max. 30 Teilnehmende

Kosten     4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person

Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
Das Angebot ist nicht geeignet für Personen unter 13 Jahren.