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Newsletter 1. Ausgabe, August 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

die vorliegende erste Ausgabe unseres Newsletters, der vierteljärlich erscheinen wird, informiert Sie über die laufende Arbeit in der KZ-Gedenkstätte. Er zeigt Foschungsprojekte, Publikationen, Wechselausstellungen und Veranstaltungen an und stellt Ihnen unsere neuen Mitarbeiter vor. In dem aktuellen Newsletter finden Sie u.a. Rückblicke auf die Präsentation des Gedenkbuches für die Toten des Konzentrationslagers Dachau, aber auch Hinweise auf die Veranstaltungen der nächsten Monate, wie die Übergabe des „Archivs der Erinnerung“ des italienischen Historikers und Filmregisseurs Marco Coslovich an die Gedenkstätte Dachau. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auch auf die neuen Themenführungen aufmerksam machen, die unser Pädagogikteam seit Mai dieses Jahres anbietet.

Die nächste Ausgabe unseres Newsletters erscheint im November 2011.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Gabriele Hammermann

Termine

Am Mittwoch, 21. September 2011 stellt Dr. Jörg Skriebeleit, der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, seine 2009 erschienene Dissertation vor: „Erinnerungsort Flossenbürg. Akteure, Zäsuren, Geschichtsbilder“. Jörg Skriebeleit geht der Frage nach, warum das Konzentrationslager Flossenbürg, obwohl es früher als andere zur Gedenkstätte wurde, bald zu den ...weiterlesen

Marco Coslovich Am Mittwoch, 23. November 2011 findet die Übergabe eines Bestands von nahezu 100 Filmaufnahmen italienischer Zeitzeugen-Interviews, dem „Fondo Marco Coslovich“ statt. Der Italiener Marco Coslovich war im KZ Dachau inhaftiert und starb auch dort. Sein gleichnamiger Enkel stiftet dem Gedenkstätten-Archiv diesen bedeutenden Interview-Bestand, berichtet ...weiterlesen

Veranstaltungen der Bildungsabteilung 2011 Zusätzlich zu den regelmäßigen Rundgängen bietet die Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau zwischen Mai und November 2011 Rundgänge und Exkursionen mit besonderen Schwerpunktthemen an. Weiterlesen …  ...weiterlesen

Berichte

  (v.l.n.r.) Pieter Dietz De Loos, Dr. Michael Roik, Dr. Max Mannheimer, Dr. Gabriele Hammermann, Albert Knoll Am 29. April 2011 hat die KZ-Gedenkstätte Dachau mit dem „Gedenkbuch für die Toten des Konzentrationslagers Dachau“ das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsprojektes präsentiert: Für das Gedenkbuch sind in jahrelanger Recherchearbeit ...weiterlesen

  (v.l.n.r.) Dr. Gabriele Hammermann, Dr. Sabine Schalm, Hana Klein, Giles Bennett Am 18. Mai 2011 war Hana Klein aus Israel zum öffentlichen Zeitzeugengespräch in der Gedenkstätte zu Besuch. Sie ist eines der sieben im Winter 1944/45 im Außenlager Kaufering I geborenen Kinder. Das Gespräch mit Hana Klein ...weiterlesen

Am 22. Juni 2011 fand ein Gedenkakt anlässlich der Bestattung von sterblichen Überresten unbekannter sowjetischer Kriegsgefangener auf dem ehemaligen „SS-Schießplatz Hebertshausen“ statt. In den Jahren 1941-1942 erschossen SS-Einheiten des KZ Dachau gegen geltendes Völkerrecht hier etwa 4500 sowjetische Gefangene – Offiziere, kommunistische Funktionäre, Intellektuelle und ...weiterlesen

Hans De Vries Am 20. Juli 2011 sprach der niederländische Historiker Hans de Vries über „Vergessene Opfer“. Als „vergessen“ bezeichnet er ehemalige KZ-Häftlinge, die nach Kriegsende totgeschwiegen wurden und immer noch werden, wiez.B. die sogenannten Asozialen und die sogenannten Berufsverbrecher. Hans de Vries erklärt diese Tabuisierung ...weiterlesen

Neuigkeiten

Dr. Kay Kufeke leitet seit April 2011 die wissenschaftliche Abteilung der KZ-Gedenkstätte. Er ist promovierter Historiker und hat zuletzt an der neuen Dauerausstellung der Topographie des Terrors in Berlin mitgearbeitet. Dr. Aline Sierp hat in der pädagogischen Abteilung die Ausbildung fremdsprachiger Referenten und den Ausbau internationaler Kontakte übernommen. Sie studierte Politik ...weiterlesen

Die Florian Nagler Architekten GmbH, München, wird bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen es Mitte Oktober für den 2009 fertig gestellten Bau des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau ausgezeichnet. Bereits im vergangenen Jahr hat das Büro für dieses Projekt den Bayerischen erhalten. Das Architektenbüro betreut derzeit den Umbau des Verwaltungstraktes, ...weiterlesen

Ein blau-kariertes Wollkleid ist die einzige zivile Häftlingskleidung in unserer Sammlung. Die 21-jährige Slowakin Margita Lustig trug es ab Ende 1944 im Dachauer Außenlager Augsburg-Kriegshaber bis zur ihrer Befreiung in Dachau. Im Brustbereich musste sie ihre Dachauer Gefangenennummer und einen gelben Balken als Kennzeichen jüdischer Häftlinge aufnähen. Da ihr das ...weiterlesen

Frage: Stimmt es, dass die Häftlinge mit dem Zug bis in das KZ Dachau transportiert wurden?   Antwort: Bis Kriegsbeginn transportierte die SS die meisten Häftlinge mit Lastwagen oder Bussen ins Konzentrationslager. Später wurden die Gefangenen in der Regel mit dem Zug nach Dachau gebracht. Die Transporte endeten zum Teil schon am Bahnhof ...weiterlesen

Literaturtipps

  Blatman, Daniel: Die Todesmärsche 1944/45. Das letzte Kapitel des nationalsozialistischen Massenmords. - Reinbek: Rowohlt 2011 Daniel Blatman stellt dieses letzte Kapitel der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik zum ersten Mal umfassend dar. Anders als zuvor spielten sich die Ereignisse nicht mehr im fernen Osteuropa ab, sondern auf deutschen Straßen und Feldern. Und die Mörder ...weiterlesen

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