Georg Elser und das KZ Dachau
Juni 25, 2024 12:25 p.m.Nach einem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler wurde der Königsborner Schreiner Georg Elser beim Versuch in die Schweiz zu fliehen festgenommen.
Nach einem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler wurde der Königsborner Schreiner Georg Elser beim Versuch in die Schweiz zu fliehen festgenommen.
Im Laufe seiner Haft kam Georg Elser in das KZ Dachau. Am 9. April 1945 wurde er dort ermordet.
Unter dem Decknamen „Sonderbehandlung 14f13“ wurden kranke, alte oder nicht mehr arbeitsfähige Häftlinge aus den Konzentrationslagern in Tötungsanstalten verbracht und dort ermordet.
Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Porajmos wird anhand von zahlreichen biografischen Beispielen die Geschichte einer lange vergessenen Opfergruppe erzählt.
Während der letzten Kriegsjahre kamen mehrere Züge mit Gefangenen im KZ Dachau an. Einige dieser Transporte erlangten als „Todeszüge“ traurige Bekanntheit.
Noch im März 1944 besetzte die Wehrmacht das mit dem Deutschen Reich verbündete Ungarn. Von dort verschleppte die SS allein in das Lagernetz des KZ Dachau über 21.000 Menschen.
Die gedankliche Verknüpfung von Fußball und dem menschenverachtenden System der Konzentrationslager ist im ersten Moment nur sehr schwer möglich. Allerdings wurden schon 1933 Aufnahmen von fußballspielenden Häftlingen im KZ Dachau für propagandistische Zwecke missbraucht.
Auf dem SS-Schießplatz Hebertshausen bei Dachau wurden zwischen 1941 und 1942 über 4.000 sowjetische Kriegsgefangene durch die Lager-SS ermordet.
Angrenzend an das Lagergelände befanden sich die SS-Versuchsgüter, ein von der SS als „Kräutergarten“, von den Gefangenen als „Plantage“ bezeichnetes Außenkommando.
Der Rundgang am Internationalen Museumstag widmet sich den in der Dauerausstellung der Gedenkstätte ausgestellten Objekten.