Trauer um Max Mannheimer (1920-2016)

Porträt Max Mannheimer
© Elija Boßler

Am 23. September 2016 ist Max Mannheimer mit 96 Jahren gestorben. Die KZ-Gedenkstätte Dachau trauert um einen Mann, der sich wie kein Zweiter mit seiner ganzen Person eingebracht hat, um gegen das Vergessen anzukämpfen und gleichzeitig als Versöhner aufzutreten. Weiterlesen ...

Videobotschaften zum Befreiungstag

Gedenken am Internationalen Mahnmahl in der KZ-Gedenkstaette Dachau

Anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des KZ Dachau schildern Überlebende in einer Videobotschaft ihr Leiden während ihrer Gefangenschaft, ihre Erfahrungen während der Befreiung, aber auch ihr Leben danach.

www.liberation-dachau.de

Einführung

Historisches Foto des Häftlingslagereingangs
Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden.
Aktuelles Bild des historischen Eingangs

Die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers wurde im Jahr 1965 auf Initiative und nach den Plänen der überlebenden Häftlinge, die sich im Comité International de Dachau zusammenschlossen, mit Unterstützung des Bayerischen Staates errichtet. In den Jahren 1996-2003 wurde eine neue Ausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers Dachau mit dem Leitmotiv „Der Weg der Häftlinge” geschaffen.