Filmvorführung und Gespräch: Ernst Grube – Zeitzeuge. Von einem, der nicht aufgibt

Zusammen mit den Akteuren der Dachauer Erinnerungsarbeit lädt die KZ-Gedenkstätte Dachau am Mittwoch, den 15. März 2017, herzlich ein zur Filmvorführung „Ernst Grube – Zeitzeuge. Von einem der nicht aufgibt“. Im Anschluss an den 2017 fertig gestellten Dokumentarfilm findet ein Gespräch mit Ernst Grube und der Filmautorin Ingeborg Weber statt. Die Moderation des Abends sowie die Einführung übernehmen Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte, und Kirchenrat Dr. Björn Mensing von der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau.

Ernst Grube ist einer der bekanntesten Münchner Zeitzeugen der NS-Diktatur. Er erlebte seine Kindheit in der bayerischen Landeshauptstadt als einer, der ausgegrenzt wurde, der in Lagern mitten in München leben und den gelben Stern tragen musste. Zusammen mit seiner jüdischen Mutter und beiden Geschwistern wurde er 1945 nach Theresienstadt deportiert. Bis heute ist Ernst Grube unermüdlich als Zeitzeuge an Gedenkstätten, in Schulen, bei Vereinen und in Bildungseinrichtungen aktiv.

Er nimmt das Vermächtnis der NS-Opfer ernst: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, lautet seine Botschaft.

Seit Jahrzehnten wirkt Ernst Grube auch im Umfeld der KZ-Gedenkstätte Dachau mit: Im Präsidium der Lagergemeinschaft, im Kuratorium der Evangelischen Versöhnungskirche, im Vorstand des Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit, bei der Internationalen Jugendbegegnung, im Max-Mannheimer-Haus, im Kuratorium der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, am Runden Tisch für Zeitgeschichte und am Runden Tisch gegen Rassismus.

Der 60-minütige Dokumentarfilm von Christel Priemer und Ingeborg Weber begleitet Ernst Grube. Entstanden ist ein berührendes Porträt über den Münchner Juden und Kommunisten Ernst Grube und ein Zeichen für Toleranz, Freundlichkeit und Abkehr von Gewalt und Krieg.

Die Veranstaltung  beginnt um 19 Uhr im Kinosaal der KZ-Gedenkstätte. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Bitte parken Sie auf dem Personal-Parkplatz an der Verwaltung der KZ-Gedenkstätte, Alte Römerstr. 75 (vor dem zweiten ehemaligen Wachturm links).

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