Dachauer Zeitzeugengespräch mit Witold Scibak

Am Mittwoch, den 22. Juli 2015, lädt die KZ-Gedenkstätte Dachau zum "Dachauer Zeitzeugengespräch mit dem Überlebenden Witold Scibak ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte, der Eintritt ist kostenlos.

Witold Scibak kommt am 21. November 1928 in Thorn, Pommern, zur Welt. Im Herbst 1944 wird er gemeinsam mit seinem Vater in das KZ Sachsenhausen deportiert. Anfang 1945 verschleppt ihn die SS in das KZ Bergen-Belsen und von dort in ein Augsburger Außenlager des KZ Dachau. Hier leistet er für die Firma Messerschmitt Zwangsarbeit, bis er schließlich von den Amerikanern befreit wird.
Er kommt in das Kloster Indersdorf, geht dort zur Schule und wird Gruppenleiter der Pfadfinder, bis er im Sommer 1946 nach Warschau zu seiner Familie zurückkehrt.
Nach der Schule studiert er an der Politechnischen Hochschule und bleibt bis zu seiner Rente dort tätig. Witold Scibak ist verheiratet, hat eine Tochter und zwei Enkelinnen.

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